Alles rund um den Sonnenschutz

Der Sommer ist da und man ist mit jedem Tag der Sonne etwas mehr ausgesetzt. Bei Tätigkeiten im Freien, sei es Sport treiben oder Arbeiten erledigen, kann es so schnell zu Reizungen der Haut durch die Sonne kommen, ohne das man im ersten Moment damit rechnet. Verschiedene Produkte versprechen entsprechende Lichtschutzfaktoren um dem Vorzubeugen. Doch was bedeutet Lichtschutzfaktor überhaupt?

Lichtschutzfaktor (LSF)

Welchen Lichtschutzfaktor Sie benötigen ist dabei abhängig von Ihrem Hauttyp, sowie der Aufenthaltsdauer in der Sonne. Menschen mit mittlerem Hauttyp können von einer Eigenschutzzeit der Haut gegenüber der Sonne von bis zu ca. 10 Minuten ausgehen. Wird nun eine Sonnencreme mit LSF20 verwendet gilt folgende Formel:

10 min (Eigenschutz der Haut) x 20 (Sonnencreme LSF 20) = 200 min Aufenthaltsdauer in der Sonne

Folgende Punkte sind dabei zusätzlich zu beachten:

  • Die Eigenschutzzeit der Haut von Kindern ist geringer
  • Um den Schutz aufrecht zu erhalten, wird ein nachcremen nach spätestens 2 Stunden empfohlen
  • Bei senkrecht stehender Sonne (z.B. zur Mittagszeit) gilt es den Schutz zu erhöhen.
Sonnenschutz – Hautarzt Nieder-Olm

© „Smiling woman applying sunscreen“ by Rido | stock.adobe.com

Symptome & Behandlung von Sonnenbrand

Sonnenbrand kann je nach Intensität in verschiedenen Schweregraden auftreten. Je nachdem machen sich auch verschiedene Symptome bemerkbar:

Grad I
  • Rötungen der Haut
  • Schwellung der betroffenen Stellen
  • Spannung, Jucken, Brennen
Grad II
  • Rötungen der Haut
  • Schwellung der betroffenen Stellen
  • Spannung, Jucken, Brennen
  • Bläschenbildung auf der Haut
Grad III
  • Rötungen der Haut
  • Schwellung der betroffenen Stellen
  • Spannung, Jucken, Brennen
  • Bläschenbildung auf der Haut
  • Oberste Hautschicht ist zerstört
  • Haut löst sich ab
  • Entspricht schweren Verbrennungen
  • Narben / Pigmentstörungen können zurückbleiben

Bei einem Sonnenbrand I Grades wird eine Kühlung der Stelle häufig als sehr angenehm empfunden.
Betroffenen der Schweregrade II & III empfehlen wir eine Hautarztpraxis aufzusuchen.

Hautkrebsrisiko

Häufige intensive Sonneneinstrahlung auf den Körper kann Erbgutmaterial zerstören. Diese Zerstörung begünstigt die Mutation einzelner Zellen, wodurch Krebszellen entstehen können. Daher gilt: Besser vor Sonnenbrand schützen als nachträglich behandeln. Sollten Sie Veränderungen Ihrer Haut beobachten, zögern Sie nicht einen Hautarzt aufzusuchen. Wird Hautkrebs früh erkannt, besteht eine deutlich höhere Heilungschance.

Man unterscheidet besonders zwei Arten von Hautkrebs:

Der schwarze Hautkrebs

Diese Art von Hautkrebs wird häufig leichter entdeckt. Es handelt sich hierbei um eine dunkel pigmentierte Hautveränderung. Der Farbton eines solchen Melanoms kann dabei zwischen braun, grau, rosafarben bis hin zu blau-schwarze variieren. Eine deutliche Abgrenzung zur gesunden Haut gilt dabei als weiteres Indiz für Hautkrebs. Diese Hautveränderungen können überall am Körper auftreten.

Der weiße Hautkrebs

Tritt der weiße Hautkrebs als Spinaliom auf, so veräußert er sich als pickelartig, gelblich verhornter Hügel mit rötlich entzündeter Umrandung. Im Gegensatz dazu erscheint der Basalzellkrebs als perlmuttartige, weiß-gräuliche Knötchen.

Beobachten Sie Ihre Haut ständig und zögern Sie bei auffälligen Veränderungen nicht uns in unserer Praxis aufzusuchen. Denken Sie bitte auch an die regelmäßige Hautkrebsvorsorge!

Herzliche Grüße
Ihr Dr. Marc Schmidseder & Team
Weitere Informationen:

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Sollten Sie Fragen oder spezielle Anliegen haben, kontaktieren Sie uns einfach auf dem für Sie bequemsten Weg.

Hautkrebsvorsorge
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