Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten

An dieser Stelle möchten wir uns den meist gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten widmen. Falls Fragen offen sind, schreiben Sie uns gerne.

Häufig gestellte Fragen Hautarzt

FAQ – häufig gestellte Fragen und ihre Antworten

An dieser Stelle möchten wir uns den meist gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten widmen. Falls Fragen offen sind, schreiben Sie uns gerne.

Praxis und Behandlungsablauf

Interessant zu wissen

Ja, Sie können sich als Selbstzahler in unserer Praxis behandeln lassen. Die Kosten werden jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Sie erhalten nach der Behandlung eine Rechnung nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Diese können Sie nach der Behandlung direkt vor Ort mit EC-Karte begleichen.

Gerne können Sie unseren Kennenlernbogen ausfüllen und ausgedruckt zu Ihrem ersten Termin mitbringen. Alternativ können Sie uns den ausgefüllten Bogen auch vorab per E-Mail zukommen lassen. So sparen Sie Zeit und können den Bogen in Ruhe zu Hause ausfüllen.

Ja, Sie können in der Umgebung der Praxis parken, jedoch nicht direkt auf dem Praxisgelände. Der Bahnhof gegenüber dem Praxisgebäude verfügt über zahlreiche gebührenpflichtige Parkplätze.

Ja, beginnend mit dem barrierefreien Eingang erreichen Sie unsere Praxis bequem über den Aufzug, der Sie auf die 1. Etage bringt. Auch die Praxisräume sind für Rollstuhlfahrer:innen geeignet.

Um Ihnen unnötige Wartezeiten zu ersparen, bitten wir Sie um eine kurze telefonische Voranmeldung. Notfälle sind jederzeit auch ohne telefonische Voranmeldung möglich.

In der Regel bieten wir Ihnen sehr zeitnahe Beratungs- und Behandlungstermine an. Gerne informieren wir Sie telefonisch über freie Termine. Sie haben auch die Möglichkeit, unsere freien Termine über unsere Online-Terminbuchung einzusehen.

Bei vorheriger Terminvereinbarung in der Regel nicht. In seltenen Fällen kann es jedoch zu kurzen Wartezeiten kommen. Wir bemühen uns, Ihnen die kurzen Wartezeiten so angenehm wie möglich zu gestalten.

Ja, Kinder werden bei uns mit viel Einfühlungsvermögen, Sensibilität und hoher Professionalität behandelt.

Wir nehmen uns ausreichend Zeit für Sie, damit Sie alle Ihre Fragen und Anliegen in Ruhe mit uns besprechen können. Sie sollen sich rundum gut betreut fühlen und dazu gehört auch eine Behandlung ohne Zeitdruck.

Sie können bei uns bequem bargeldlos mit Girokarte, EC-Karte oder Kreditkarte bezahlen. Auch Barzahlung ist möglich.

Sie können bei uns bequem bargeldlos mit Girokarte, EC-Karte oder Kreditkarte bezahlen. Barzahlung ist ebenfalls möglich.

Die Kosten für eine Ganzkörperuntersuchung mit Fotofinder/ATBM und künstlicher Intelligenz betragen € 142,48.

Eine Preisübersicht finden Sie hier.

Das hängt von der Art, Größe und Lokalisation des Eingriffs ab. Bitte sprechen Sie uns im Vorfeld an.

Nach einer ambulanten Operation oder Laserbehandlung können Sie in der Regel ohne Probleme selbst nach Hause gehen.
Bei Eingriffen an Augen, Händen oder Füßen ist es jedoch sinnvoll, sich abholen zu lassen. Auch bei Schwindel, Kreislaufproblemen oder allergischen Reaktionen bitten wir Sie, eine Begleitperson mitzunehmen.

Dermatologie

Fragen und Antworten rund um Haut, Haare, Nägel.
Was ist Hautkrebs?

Hautkrebs ist eine Krebsart, die in den Zellen der Haut entsteht. Es gibt verschiedene Arten von Hautkrebs, die häufigsten sind das Basalzellkarzinom, das Plattenepithelkarzinom und das Melanom. Hautkrebs entsteht, wenn sich unreife oder abnormale Zellen in der Haut ansammeln und zu einem bösartigen Tumor heranwachsen. Es gibt verschiedene Risikofaktoren für Hautkrebs, darunter übermäßige Sonnenexposition, Sonnenbrand, familiäre Veranlagung, bestimmte Hauttypen und Alter.

Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung von Hautkrebs ist wichtig, um eine Ausbreitung und Komplikationen zu verhindern.

Welche Hautkrebsarten und Hautkrebsvorstufen gibt es?

DAS MALIGNE MELANOM
ist die seltenste Form des Hautkrebses und zugleich die gefährlichste. Es wächst rasch nach innen, bildet Metastasen und zeigt sich als zunächst rosafarbenes oder rotes Mal mit zunehmend dunklerer Pigmentierung und Farbschattierungen mit unscharfer Abgrenzung zum umliegenden Gewebe. Menschen jeden Alters können ein Melanom entwickeln.

DAS BASALZELLKARZINOM
ist die häufigste, zugleich aber auch die am wenigsten gefährliche Form des Hautkrebses. Es stellt sich in der Regel als eine erhabene perlenartig gewölbte hautfarbene Masse dar, oft auch als eine Wunde, die nicht heilt, oder auch als leicht krustiger eitriger Herd, der im Laufe der Zeit langsam wächst und unbehandelt in tiefere Gewebeschichten eindringt und sie zerstört.

DAS PLATTENEPITHELKARZINOM
ist der zweithäufigste Hautkrebs, der in besonders stark UV-Licht-exponierten Hautarealen entsteht, vor allem im Gesicht und auf der Kopfhaut. Es kann sich rasch ausbreiten und muss chirurgisch entfernt werden.

AKTINISCHE KERATOSEN
treten schon im mittleren Alter und gehäuft bei älteren Menschen auf, meist an den besonders lichtexponierten Arealen der Haut: Gesicht, Hals, Ohren, Handrücken und Kopfhaut. In 10 bis 15 Prozent der Fälle entwickeln sich auf aktinisch geschädigten Hautflächen Plattenepithelkarzinome.

Warum ist die Früherkennung wichtig?

Die Hautkrebsraten steigen überall in Europa – im Gleichschritt mit der Lebenserwartung einer immer älter werdenden Bevölkerung. In Deutschland entwickelt in zwischen jeder zweite Bundesbürger im Laufe seines Lebens Vorstufen des hellen Hautkrebses, jeder sechste Hautkrebs.
Schon früh entstehen schwere Hautschäden durch UV-Strahlung. Unsere Haut vergisst nicht. Viel mehr verändert sie sich abhängig von Alterungsprozessen und Umwelteinflüssen.
Pigmentflecken auf der Haut sind ganz normal. Jeder hat sie. Jedoch ist es wichtig zu wissen: Sie können zu Hautkrebs entarten. Die vielen im Laufe des Lebens neu auftretenden Hautveränderungen sind meist harmlos, sollten aber im Zweifelsfall vom Fachmann begutachtet werden.

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine der häufigsten Hauterkrankungen. Etwa zwei Millionen Kinder und 2,5 Millionen Erwachsene leiden an Neurodermitis. Die Krankheit ist genetisch bedingt, nicht ansteckend, chronisch oder in Schüben verlaufend und äußert sich vor allem durch trockene, schuppende, gerötete und manchmal nässende Haut sowie starken Juckreiz.

Häufig leiden die Betroffenen auch unter Asthma bronchiale, Heuschnupfen oder Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel oder Duftstoffe. Stress oder andere Emotionen sowie klimatische Einflüsse können den Verlauf der Neurodermitis beeinflussen.

Ist Neurodermitis behandelbar?

Ja, Neurodermitis ist heute zum Glück gut behandelbar. Durch individuelle Beratung und effektive Therapien kann die Haut gestärkt werden, die Krankheitsschübe gelindert und so die Lebensqualität verbessert werden.

Was ist Schuppenflechte?

Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine entzündliche, nicht ansteckende Erkrankung, die sich vor allem durch rötliche, schuppende und juckende Hautveränderungen bemerkbar macht. Typischerweise verläuft diese chronische Krankheit  in Schüben mit mal stärkeren, mal leichteren oder gar keinen Hautproblemen.

Während eines Schubes verändert sich das Hautbild oft so stark, dass sich die Betroffenen kaum noch aus dem Haus trauen und die Lebensqualität stark abnimmt. Zudem können Begleiterkrankungen an Nägeln, Gelenken und inneren Organen auftreten, die den Leidensdruck erhöhen.

Die Schuppenflechte kann in jedem Lebensalter auftreten. Ihre Ursache ist genetisch bedingt und daher nicht heilbar. Es stehen jedoch zahlreiche dermatologische Therapien zur Verfügung.

Was ist Akne?

Akne: sie zeigt sich in Form von Mitesser, Pickel, Knötchen und Rötungen und überziehen vor allem Gesicht, Nacken, oberen Rücken, Dekolleté und Oberarme, also Körperstellen mit vielen Talgdrüsen. Aknepatienten leiden meist sehr unter ihrer unreinen und fettigen Haut und den dadurch entstehenden Narben.

Wie entsteht Akne?

Die so genannte Akne vulgaris ist weltweit eine der häufigsten Hauterkrankungen. Ausgelöst durch die hormonelle Umstellung in der Pubertät betrifft sie vor allem Jugendliche, kann aber in jedem Lebensalter auftreten. Auslöser können zum Beispiel Rauchen, Stress, zuckerreiche Ernährung, Milchprodukte, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder auch falsche, zu aggressive, Kosmetika sein.

Kann Akne behandelt werden?

Die Behandlung der Akne richtet sich nach den individuellen Ursachen und ist in der Regel eine Langzeittherapie.

Ab wann spricht man von Haarausfall?

Unser Haar erneuert sich ständig, deshalb ist es ganz natürlich, dass wir täglich Haare verlieren. Von krankhaftem Haarausfall (Alopezie) spricht man, wenn jemand über einen längeren Zeitraum täglich mehr als 100 Haare verliert.

Wodurch entsteht Haarausfall?

Viele Kopfhauterkrankungen führen jedoch zu übermäßigem Haarausfall, der behandelt werden muss. Haarausfall kann genetisch bedingt sein, aber auch Umwelteinflüsse, wie zum Beispiel Stress, können zu Haarausfall führen. Die Behandlung richtet sich danach, was im Einzelfall konkret zum Haarausfall geführt hat.

Warum schwitzen wir?

Schwitzen ist eine der Körperfunktionen, mit denen unser Organismus die richtige Körpertemperatur aufrechterhält. Wir schwitzen, um unsere Körpertemperatur zu regulieren. Dieser Vorgang kühlt den Körper und schützt ihn vor schädlichen Temperaturen.

Was ist Hyperhidrose?

Hyperhidrose ist eine Erkrankung, die durch übermäßiges Schwitzen gekennzeichnet ist. Es handelt sich um unkontrollierbares Schwitzen, das häufiger und stärker als nötig auftritt. Für die Betroffenen ist dies mit extremer Scham und Peinlichkeit verbunden. Hyperhidrose kann an jedem Körperteil auftreten: am häufigsten jedoch an Händen, Füßen, Achselhöhlen und im Gesicht.

Kann Hyperhidrose geheilt werden?

Ja, es gibt verschiedene Methoden. Zu den gängigsten Behandlungsmethoden gehören bestimmte Deos aus Aluminiumchlorid, die Injektion von Botulinumtoxin (Botox), Medikamente oder chirurgische Eingriffe. Bei schweren Formen der Hyperhidrose empfehlen Ärzte oft eine Kombination dieser Behandlungsmethoden. Es ist wichtig, mit Ihrem Arzt zu besprechen, welche Behandlungsmethode für Sie am besten geeignet ist.

Was sind Pilzerkrankungen?

Pilzerkrankungen beim Menschen beziehen sich auf Infektionen mit Pilzen wie Hefe- oder Schimmelpilze, Dermatophyten und anderen Arten von Pilzen. Die häufigsten Arten von Pilzinfektionen beim Menschen sind Hautinfektionen (mykotische Dermatosen) wie Ringelflechte und Fuß- oder Nagelpilz, vaginaler Pilz, Hefepilz im Mund und Rachen sowie systemische Infektionen des Körpers. Diese Mykosen sind weit verbreitet und treten vor allem auf der Haut, an Nägeln und Schleimhäuten auf.

Wie macht sich eine Pilzinfektion bemerkbar?

Eine Pilzinfektion macht sich typischerweise durch Symptome wie Juckreiz und Hautirritationen an der betroffenen Stelle bemerkbar. Gelegentlich können kleine Bläschen oder Rötungen an der Hautoberfläche auftreten. Einige Pilzerkrankungen führen auch zu Symptomen wie trockener, schuppiger Haut. Bei tieferen Infektionen können auch Eiterflecken auf der Haut sichtbar werden. In seltenen Fällen können Schwellungen und Schmerzen an den von der Pilzinfektion betroffenen Körperstellen auftreten. Nägel hingegen können sich verfärben und verdicken.

Wie wird eine Infektion diagnostiziert und behandelt?

Eine ausführliche Diagnostik durch Pilzabstriche und mikroskopische Untersuchungen ist notwendig, um eine optimale spezifische Therapie empfehlen zu können. Diese kann lokal oder systemisch erfolgen.

Was sind Autoimmunkrankheiten?

Autoimmunkrankheiten sind Krankheiten, bei denen das körpereigene Immunsystem die eigenen normalen Zellen und Gewebe angreift. Dies geschieht, wenn das Immunsystem aus unerklärlichen Gründen falsch programmiert ist oder nicht richtig funktioniert. Normalerweise soll das Immunsystem fremde Partikel, Viren, Bakterien und andere Eindringlinge erkennen und beseitigen, aber bei Autoimmunerkrankungen kann es auch körpereigenes Gewebe oder Zellen als Fremdkörper erkennen. Typische Autoimmunerkrankungen sind rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose, Diabetes, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und verschiedene Störungen des Immunsystems wie Lupus.

Und Autoimmun- und Bindegewebserkrankungen?

Diese Erkrankungen, bei denen das Immunsystem körpereigenes Gewebe als fremd abstößt, sind sehr selten. Ausgelöst durch bakterielle oder virale Infektionen richten sich die vom Immunsystem gebildeten Antikörper plötzlich nicht mehr nur gegen die Krankheitserreger, sondern auch gegen körpereigene Zellen. Dies kann sich an allen Organsystemen, also auch an der Haut, bemerkbar machen. Eine fundierte Diagnostik ermöglicht es, diese Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor sie schwere Schäden an hautfernen Organen verursachen können.

Was ist Herpes simplex?

Herpes simplex ist eine sexuell übertragbare Krankheit (STD), die durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) verursacht wird. Herpes simplex tritt in zwei Formen auf, HSV-1 und HSV-2. HSV-1 ist die häufigste Ursache für Lippenherpes (auch Fieberbläschen genannt) und tritt gelegentlich auch als kleine, unangenehme Bläschen im Genitalbereich auf. HSV-2 ist die Hauptursache für Genitalherpes, eine hoch ansteckende Krankheit. Bei Betroffenen können die Symptome von leichten Schmerzen oder Bläschenbildung bis hin zu Juckreiz, Brennen, Kopfschmerzen und Fieber reichen. Ein Herpes-simplex-Ausbruch kann Monate oder Jahre dauern.

Was ist Herpes zoster?

Herpes zoster (auch Gürtelrose genannt) ist eine Virusinfektion, die durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht wird. Es ist die gleiche Virusinfektion, die auch Windpocken auslöst. Herpes zoster verursacht jedoch oft starke Schmerzen und einen Hautausschlag, der Tage bis Wochen anhalten kann. Die starke Rötung und Verhärtung der Haut, die vor dem Ausschlag auftritt, wird oft als „Band“ oder „Gürtel“ beschrieben, weshalb die Infektion auch „Gürtelrose“ genannt wird. Manchmal können auch Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder allgemeines Unwohlsein vor dem Ausschlag auftreten.

Kann Herpes geheilt werden?

Nein, leider nicht. Obwohl es möglich ist, die Symptome und Ausbrüche zu lindern und zu vermeiden, gibt es keine Heilung für Herpes. Einmal infiziert, bleibt Herpes ein Leben lang im Körper und kann immer wieder zu Symptomen und Ausbrüchen führen. Dennoch sollte eine frühzeitige Behandlung von Herpes simplex und Herpes zoster erfolgen um schnell für Linderung der Symptome zu sorgen und Folgeschäden, wie das chronische Schmerzsyndrom, zu verhindern.

Was ist eine Sonnenallergie?

Eine Sonnenallergie ist eine allergische Reaktion der Haut auf die UV-Strahlen der Sonne.

Was sind die Symptome einer Sonnenallergie?

Sie ist gekennzeichnet durch Symptome wie Rötung, Juckreiz und Schwellung der Haut. Manchmal können auch nässende Bläschen oder Schuppen auf der Haut auftreten.

Wie oder wodurch wird eine Sonnenallergie ausgelöst?

Eine Sonnenallergie kann nach einer längeren „Sonnenpause“ entstehen, vererbt werden, aber manchmal tritt eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung auch als Folge bestimmter Medikamente oder einer Chemotherapie auf. Eine Sonnenallergie kann durch den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel, die eine Photosensibilisierung auslösen, oder durch den Kontakt mit bestimmten Kosmetika, Waschmitteln oder anderen Chemikalien ausgelöst werden. Die häufigsten Formen der Sonnenallergie sind phototoxische und photoallergische Reaktionen.

Kann eine Sonnenallergie behandelt werden?

Ja, es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Sonnenallergie zu behandeln. Dazu gehören lokale Medikamente und die Einnahme von Antihistaminika. Auch Sonnencreme und spezielle Kleidung können die Symptome lindern.

Phlebologie

Fragen und Antworten rund um unsere Gefäße.
Was ist Phlebologie?

Die Phlebologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit den Erkrankungen der Venen befasst. Sie befasst sich mit der Diagnose, Behandlung und Vorbeugung von Venenerkrankungen wie Krampfadern, Venenentzündungen, Thrombosen und Venenschwäche. Phlebologen sind Ärzte, die sich auf dieses Fachgebiet spezialisiert haben und verschiedene Untersuchungs- und Behandlungsmethoden wie Doppler-Ultraschall, Kompressionstherapie, Sklerotherapie und Laserbehandlung anwenden.

Die Phlebologie spielt eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit Venenerkrankungen und kann dazu beitragen, schwerwiegende Komplikationen wie offene Beine oder Venenthrombosen zu vermeiden.

Kann man Krampfadern behandeln?

Ja, Krampfadern sind behandelbar. Je nach Schweregrad der Krampfadern und den individuellen Bedürfnissen des Patienten gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Die gängigsten Behandlungen sind die Sklerotherapie, bei der eine bestimmte Substanz in die betroffenen Venen gespritzt wird, um sie zu veröden, und die Laser- oder Radiofrequenzablation, bei der die erkrankten Venen durch Hitzeenergie verschlossen werden. In manchen Fällen kann auch eine operative Entfernung der Krampfadern, das so genannte Stripping, notwendig sein. Wenn möglich, ist es auch wichtig, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um das Fortschreiten von Krampfadern zu verlangsamen, wie z. B. regelmäßige Bewegung, das Tragen von Kompressionsstrümpfen und eine gesunde Lebensweise. Es ist ratsam, einen Arzt zu konsultieren, um die beste Behandlungsmöglichkeit für die individuelle Situation zu finden.

Sind Krampfadern schädlich?

Krampfadern können verschiedene Symptome verursachen und in einigen Fällen zu gesundheitlichen Problemen führen. Zu den Symptomen gehören Schmerzen, Schwellungen, Schweregefühl, Spannungsgefühl oder Müdigkeit in den Beinen. In schwereren Fällen kann es zu Hautveränderungen, offenen Beinen oder Blutungen kommen. Krampfadern entstehen, wenn die Venenklappen nicht mehr richtig funktionieren und das Blut nicht mehr effizient zum Herzen zurücktransportieren können. Das Blut staut sich, die Venen erweitern sich und werden sichtbar. Obwohl Krampfadern in den meisten Fällen nicht lebensbedrohlich sind, können sie die Lebensqualität beeinträchtigen und Komplikationen wie tiefe Venenthrombosen oder Geschwüre verursachen. Es ist ratsam, beim Auftreten von Krampfadern einen Arzt aufzusuchen, um die besten Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen und möglichen Komplikationen vorzubeugen.

Wie entstehen Krampfadern?

Krampfadern entstehen durch eine Schwäche oder Beschädigung der Venenklappen. Diese Klappen sorgen normalerweise dafür, dass das Blut in den Venen zum Herzen zurückfließen kann. Wenn die Klappen nicht richtig funktionieren, staut sich das Blut in den Venen. Dies führt zu einer Erweiterung und Verformung der Venen, die dann als Krampfadern sichtbar werden.

Für die Entstehung von Krampfadern gibt es verschiedene Ursachen. Die genetische Veranlagung spielt eine große Rolle, so dass Menschen, deren Familienmitglieder ebenfalls an Krampfadern leiden, ein höheres Risiko haben, selbst Krampfadern zu entwickeln. Weitere Faktoren, die zur Entstehung von Krampfadern beitragen können, sind Übergewicht, langes Stehen oder Sitzen, Bewegungsmangel, hormonelle Veränderungen (z.B. in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren) und bestimmte Erkrankungen wie Venenentzündungen oder Thrombosen.

Was ist eine Thrombose?

Eine Thrombose ist eine Erkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß bildet und den normalen Blutfluss behindert. Dies kann in Venen oder Arterien geschehen. Eine Thrombose in den tiefen Beinvenen wird als tiefe Venenthrombose (TVT) bezeichnet, eine Thrombose in den oberflächlichen Beinvenen als oberflächliche Venenentzündung (Phlebitis). Eine Thrombose kann auch in den Arterien auftreten, z. B. im Herzen, in den Hirnarterien oder in den Beinarterien.

Thrombosen können verschiedene Ursachen haben, z. B. eine Verlangsamung des Blutflusses, eine Schädigung der Gefäßwand oder eine erhöhte Gerinnungsneigung des Blutes. Risikofaktoren für die Entstehung einer Thrombose sind unter anderem ein bewegungsarmer Lebensstil, fortgeschrittenes Alter, Übergewicht, Schwangerschaft, Rauchen, bestimmte Erkrankungen wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, genetische Veranlagung, hormonelle Verhütungsmittel und lange Flugreisen.

Sind Thrombosen schädlich?

Ja, Thrombosen können gefährlich sein. Wenn sich ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß bildet und den normalen Blutfluss blockiert, kann dies zu ernsthaften Komplikationen führen. Bei einer tiefen Venenthrombose (TVT) kann das Blutgerinnsel die betroffene Vene verstopfen und den Blutfluss behindern. Es kann zu Schwellungen, Schmerzen und Entzündungen kommen. Es besteht auch die Gefahr, dass sich das Blutgerinnsel löst und in die Lunge gelangt, was zu einer lebensbedrohlichen Lungenembolie führen kann.

In Arterien kann eine Thrombose zu einer Verengung oder Blockade des Blutflusses führen, was schwerwiegende Folgen für die von dieser Arterie versorgten Organe oder Gewebe haben kann. Beispielsweise kann eine Arterienthrombose im Herzen zu einem Herzinfarkt führen, während eine Thrombose in den Hirnarterien einen Schlaganfall auslösen kann.

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung von Thrombosen ist wichtig, um Komplikationen zu vermeiden. Es ist ratsam, bei Verdacht auf eine Thrombose einen Arzt aufzusuchen, damit die entsprechenden Untersuchungen und Behandlungen eingeleitet werden können.

Wie entstehen Thrombosen?

Eine Thrombose entsteht, wenn sich in einem Blutgefäß ein Blutgerinnsel bildet, das den normalen Blutfluss blockiert. Verschiedene Faktoren können zur Bildung einer Thrombose beitragen. Dazu gehören

  1. Verlangsamter Blutfluss: Wenn das Blut zu langsam fließt, besteht ein erhöhtes Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln. Dies kann bei längeren Phasen der Inaktivität auftreten, z. B. bei langen Flugreisen oder bei Bettruhe nach einer Operation.
  2. Schädigung der Gefäßwand: Verletzungen oder Entzündungen der Blutgefäße können zur Bildung von Thrombosen führen. Dies kann z.B. bei Venenverletzungen durch Unfälle oder nach Operationen der Fall sein.
  3. Erhöhte Gerinnungsneigung: Manche Menschen haben eine genetische Veranlagung, die dazu führt, dass ihr Blut leichter gerinnt als normal. Dadurch erhöht sich das Risiko, dass sich Blutgerinnsel bilden.
  4. hormonelle Veränderungen: Hormonelle Veränderungen, z. B. während der Schwangerschaft oder bei der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel, können das Thromboserisiko erhöhen.

Es ist wichtig zu wissen, dass nicht jede Person mit diesen Risikofaktoren eine Thrombose entwickeln muss.

Wie werden Thrombosen behandelt?

Die Behandlung von Thrombosen hängt von verschiedenen Faktoren wie der Lokalisation und dem Schweregrad der Thrombose sowie den individuellen Voraussetzungen des Patienten ab. In der Regel besteht die Behandlung aus einer Kombination von medikamentöser Therapie und unterstützenden Maßnahmen, wie das Tragen von Kompressionsstrümpfen, regelmäßige Bewegung und Hochlagern der betroffenen Extremität, um den Blutfluss zu fördern und Schwellungen zu reduzieren.

Wie hängt eine Thrombose mit einer Lungenembolie zusammen?

Eine Lungenembolie entsteht, wenn sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) löst und über den Blutkreislauf in die Lunge gelangt. In den meisten Fällen handelt es sich um ein Blutgerinnsel, das sich in den tiefen Bein- oder Beckenvenen gebildet hat (tiefe Venenthrombose) und dann in die Lungenstrombahn gelangt. Das Blutgerinnsel kann Blutgefäße in der Lunge verstopfen und so die Sauerstoffversorgung beeinträchtigen.

Eine Lungenembolie kann schwerwiegende Folgen haben, da sie den normalen Blutfluss in der Lunge behindert und lebensbedrohlich sein kann. Zu den Symptomen einer Lungenembolie gehören plötzliche Atemnot, Brustschmerzen, schneller Herzschlag, Husten, Zyanose (bläuliche Verfärbung der Haut) und in schweren Fällen ein Schockzustand.

Allergologie

Fragen und Antworten rund um Allergien.
Was ist eine Allergie?

Eine Allergie ist eine überempfindliche Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe, die an sich harmlos sind. Diese Stoffe werden Allergene genannt und können zum Beispiel in Pollen, Tierhaaren, Schimmelpilzen, Nahrungsmitteln, Medikamenten oder Insektenstichen vorkommen. Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem überschießend und bildet vermehrt so genannte Antikörper (IgE-Antikörper). Bei erneutem Kontakt mit dem Allergen binden sich diese Antikörper an so genannte Mastzellen im Körper und führen zur Ausschüttung von entzündungsfördernden Botenstoffen wie Histamin. Dadurch kommt es zu den typischen allergischen Symptomen wie Juckreiz, Rötung, Schwellung, Hautausschlag, Atemnot, Niesreiz oder Nasenlaufen.

Je nach Art der Allergie können die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt sein und von leichten Beschwerden bis hin zu lebensbedrohlichen Reaktionen wie dem anaphylaktischen Schock reichen. Die Behandlung einer Allergie zielt darauf ab, den Kontakt mit dem jeweiligen Allergen zu vermeiden und gegebenenfalls die Symptome zu lindern oder zu beseitigen.

Wie werden Allergien diagnostiziert?

Allergien werden auf verschiedene Weise diagnostiziert:

  1. Anamnese: Der Arzt befragt den Patienten ausführlich zu Symptomen, Beschwerden und möglichen Auslösern.
  2. Hauttest (Pricktest): Dabei werden verschiedene Allergene auf die Haut des Patienten aufgetragen und mit einer feinen Nadel oder einem Stift leicht in die Haut gestochen. Liegt eine Allergie vor, reagiert die Haut an dieser Stelle mit Rötung und Schwellung.
  3. Bluttests: Ein Bluttest kann durchgeführt werden, um spezifische Antikörper (IgE) gegen bestimmte Allergene im Blut zu messen. Dies wird als „Allergen-spezifischer IgE-Test“ bezeichnet.
  4. Provokationstests: In einigen Fällen kann der Arzt Provokationstests durchführen, bei denen der Patient dem vermuteten Allergen ausgesetzt wird, um eine Reaktion hervorzurufen und die Diagnose zu bestätigen.

Es ist wichtig, sich von einem auf Allergologie spezialisierten Arzt untersuchen und diagnostizieren zu lassen, um eine genaue Diagnose und eine geeignete Behandlung zu erhalten.

Wie werden Allergien behandelt?

Allergien werden in der Regel auf verschiedene Weise behandelt. Einige der gebräuchlichsten Behandlungsmethoden sind

  1. Vermeidung der Allergene: Der erste Schritt besteht oft darin, den Kontakt mit der allergieauslösenden Substanz zu vermeiden. Dies kann bedeuten, bestimmte Nahrungsmittel zu meiden, die Hausstaubmilben zu reduzieren oder den Kontakt mit bestimmten Pflanzen oder Tieren zu vermeiden.
  2. Medikamente: Antihistaminika können helfen, allergische Symptome wie Juckreiz, Niesen oder Hautausschlag zu lindern. Es gibt auch Kortikosteroide, die bei schwereren Reaktionen eingesetzt werden können.
  3. Immuntherapie: Diese Behandlungsmethode wird bei schweren Allergien wie Heuschnupfen oder Insektengiftallergien eingesetzt. Dabei wird dem Körper das Allergen in steigenden Dosen verabreicht, um eine Toleranz gegenüber dem Allergen aufzubauen.
  4. Notfallmedikamente: Bei schweren allergischen Reaktionen wie einem anaphylaktischen Schock werden Notfallmedikamente wie Epinephrin (Adrenalin) eingesetzt, um die Symptome schnell zu behandeln.

Wichtig ist, dass die richtige Behandlung einer Allergie von Fall zu Fall unterschiedlich sein kann. Für eine genaue Diagnose und ein individuelles Behandlungskonzept ist es daher ratsam, einen Facharzt aufzusuchen.

Wie entstehen Allergien?

Allergien entstehen, wenn das Immunsystem eines Menschen auf eine ansonsten harmlose Substanz, ein sogenanntes Allergen, überreagiert. Das Immunsystem erkennt das Allergen fälschlicherweise als Bedrohung und reagiert mit der Bildung von Antikörpern. Bei erneutem Kontakt mit dem Allergen binden sich die Antikörper daran und lösen eine allergische Reaktion aus.

Es gibt verschiedene Arten von Allergien, z. B. Nahrungsmittelallergien, Inhalationsallergien (z. B. Heuschnupfen), Hautallergien (z. B. Kontaktdermatitis) und Insektengiftallergien.

Die genauen Ursachen für die Entstehung von Allergien sind noch nicht vollständig geklärt, aber es gibt mehrere Faktoren, die dazu beitragen können:

1. Genetische Veranlagung: Eine familiäre Veranlagung kann das Risiko, an einer Allergie zu erkranken, erhöhen. Wenn Eltern oder Geschwister Allergien haben, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass auch andere Familienmitglieder allergische Reaktionen entwickeln.

2. Umweltfaktoren: Eine hohe Exposition gegenüber potenziell allergieauslösenden Stoffen wie Pollen, Tierhaaren, Hausstaubmilben oder Schimmelpilzen kann das Risiko, eine Allergie zu entwickeln, erhöhen.

3. frühe Exposition: Es wird vermutet, dass eine frühe Exposition gegenüber bestimmten Allergenen das Risiko einer Sensibilisierung und der Entwicklung von Allergien im späteren Leben erhöht. Beispielsweise kann der Kontakt mit bestimmten Nahrungsmitteln in der Kindheit das Risiko einer Nahrungsmittelallergie erhöhen.

Wie Allergien entstehen, ist ein komplexer Prozess, der von vielen Faktoren abhängt. Für Menschen mit Allergien ist es wichtig, die Auslöser zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Exposition zu vermeiden und die Symptome zu lindern.

Bekommt man Depressionen von Allergien?

Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen Allergien und Depressionen. Allergien können jedoch zu einer Reihe von körperlichen und psychischen Belastungen führen, die sich auf die psychische Gesundheit auswirken können.

Menschen, die unter Allergien leiden, können Symptome wie chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und Reizbarkeit aufweisen. Diese Symptome können zu einer Verschlechterung der Stimmung führen und das Risiko erhöhen, an einer Depression zu erkranken.

Darüber hinaus können Allergien auch soziale und berufliche Einschränkungen mit sich bringen, wie z. B. die Vermeidung bestimmter Aktivitäten, was das Risiko der Isolation und des Gefühls, nicht dazuzugehören, erhöht und die Stimmung weiter verschlechtert.

Es ist wichtig, dass Menschen mit Allergien sich um ihre psychische Gesundheit kümmern, indem sie geeignete Maßnahmen zur Linderung ihrer Allergiesymptome ergreifen und Unterstützung bei der Bewältigung der emotionalen Auswirkungen von Allergien suchen.

Ästhetische Medizin

Fragen und Antworten rund ums Thema Anti-Aging und Beauty.
Wie wirkt Botulinum gegen Falten?

Botulinum wirkt, indem es die Nervenimpulse blockiert, die zu Muskelkontraktionen führen. Der Hauptbestandteil von Botulinum ist Botulinumtoxin, ein Protein, das von dem Bakterium Clostridium botulinum produziert wird. Wenn Botulinum in einen Muskel injiziert wird, blockiert es die Freisetzung eines Neurotransmitters namens Acetylcholin, der normalerweise die Muskelkontraktion stimuliert. Durch die Blockade von Acetylcholin entspannen sich die Muskeln und feine Linien und Falten in der Haut werden geglättet.

Wie lange wirkt Botulinum?

Die Wirkung von Botulinum hält in der Regel 6-12 Monate an, je nachdem, wie viel gespritzt wurde. Danach muss die Behandlung wiederholt werden, um das Ergebnis zu erhalten. Es ist wichtig zu wissen, dass Botulinum nur vorübergehend wirkt und keine dauerhaften Veränderungen bewirkt.

Bei welchen Falten hilft Botulinum?

Botox wird hauptsächlich zur Behandlung von dynamischen Falten eingesetzt. Folgende Falten können mit Botox behandelt werden

  1. Stirnfalten: Diese Falten verlaufen horizontal auf der Stirn und entstehen durch die Kontraktion der Stirnmuskulatur.
  2. Zornesfalten oder Glabellafalten: Diese Falten bilden senkrechte Linien zwischen den Augenbrauen. Sie entstehen durch Muskelkontraktion, wenn jemand die Stirn runzelt oder einen wütenden Gesichtsausdruck macht.
  3. Krähenfüße: Diese Falten bilden sich an den äußeren Augenwinkeln und entstehen durch Muskelkontraktion beim Lachen, Lächeln oder Blinzeln.

Wichtig ist, dass Botulinum nicht zur Behandlung statischer Falten geeignet ist. Statische Falten sind Falten, die auch im Ruhezustand sichtbar sind und nicht durch Muskelkontraktionen entstehen. Zur Behandlung statischer Falten können andere Verfahren wie Hyaluronsäure-Filler oder chirurgische Eingriffe erforderlich sein. Es ist ratsam, sich von einem Facharzt beraten zu lassen, um herauszufinden, welche Behandlung für die individuellen Bedürfnisse am besten geeignet ist.

Kann Botulinum Langzeitschäden verursachen?

Manche Patient:innen haben Angst, dass Botulinum als Medikament bzw. Anti-Falten-Mittel noch nicht genug erforscht sei und Langzeitschäden verursachen könnte. Diese Sorge ist unbegründet. Botox wird in der Medizin bereits seit den 1970er-Jahren verwendet. Mit Erfolg behandeln Ärzte damit z.B. Muskelkrämpfe und Spastiken bei Kindern und Erwachsenen, Migräne oder auch Zähneknirschen oder gar Depressionen. Sogar um krankhaftes Schwitzen zu lindern, kann Botulinum eingesetzt werden. In der Faltenbehandlung können Forscher und Mediziner zufrieden auf eine Erfahrung von über 30 Jahren zurückblicken.

Botulinum wird also schon seit vielen Jahren sowohl im medizinischen als auch im ästhetischen Bereich verwendet. Über diese Zeitspanne sind keine Folgeschäden durch die Nutzung bekannt.

Wie schnell sind Ergebnisse sichtbar?

Die ersten Ergebnisse sind in der Regel bereits 1 bis drei Tage nach der Botox-Injektion sichtbar. Die volle Wirkung tritt spätestens zwei Wochen nach der Behandlung ein.

Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz, die in vielen Geweben und Organen vorkommt, insbesondere in der Haut, den Gelenken und den Augen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der extrazellulären Matrix, die den Raum zwischen den Zellen ausfüllt.
Hyaluronsäure hat die Fähigkeit, große Mengen an Wasser zu binden, wodurch sie als natürlicher Feuchtigkeitsspender und Schmiermittel wirkt. Dadurch trägt sie zur Schmierung der Gelenke, zur Elastizität der Haut und zur Befeuchtung der Augen bei.

Was bewirkt Hyaluronsäure in der Haut?

Hyaluronsäure, die als Filler in die Haut injiziert wurde sorgt dafür, dass die Haut an dieser Stelle wieder mehr Feuchtigkeit speichern kann. Die Haut wirkt dadurch wieder fester, praller und hat insgesamt mehr Spannkraft. Hyaluronsäure kann also Falten auffüllen und das Volumen wieder herstellen.

Was ist der Unterschied zwischen Hyaluronsäure und Botulinum?

Botulinumtoxin, auch Botox genannt, ist ein neurotoxisches Protein, das vom Bakterium Clostridium botulinum produziert wird. Es wirkt, indem es die Freisetzung des Neurotransmitters Acetylcholin blockiert, was zu einer vorübergehenden Lähmung der Muskeln führt.

Botulinum wird vor allem in der Medizin eingesetzt, insbesondere in der ästhetischen Medizin zur Reduzierung von Falten. Es wird auch zur Behandlung verschiedener medizinischer Zustände wie übermäßiges Schwitzen, Muskelkrämpfe oder bestimmte neurologische Erkrankungen wie Spastizität eingesetzt.

Im Gegensatz zu Hyaluronsäure dient Botulinumtoxin nicht der Aufpolsterung oder Befeuchtung der Haut, sondern der Entspannung der Muskulatur und der Glättung von Falten. Die Wirkung von Botulinumtoxin ist vorübergehend und erfordert regelmäßige Anwendungen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Es kann auch Nebenwirkungen wie vorübergehende Muskelschwäche oder Kopfschmerzen verursachen.

Ist Kosmetik mit Hyaluronsäure wirkungsvoll gegen Falten?

Die Regale in Drogerien und Supermärkten sind voll von Kosmetikprodukten, die eine deutliche Anti-Aging-Wirkung versprechen. Auch Hersteller, die ihre Produkte ausschließlich online vertreiben, werben mit ihrer Wirksamkeit. Mit großem Aufwand werben die Firmen und Labels für ihre Seren, Cremes, Lotionen oder Masken.
Derzeit gibt es jedoch kein Kosmetikprodukt auf dem Markt, das eine vergleichbare Wirkung wie eine Faltenunterspritzung hat. Leider ist bisher keine Creme in der Lage, Falten zufriedenstellend und vor allem dauerhaft verschwinden zu lassen: Die Konzentration des Wirkstoffs im jeweiligen Produkt ist in der Regel viel zu gering. Würden die Hersteller mehr Hyaluronsäure in den Kosmetika verarbeiten, wären die Produkte zu teuer. Ein weiterer Grund ist die Molekülgröße der verwendeten Hyaluronsäure, die dazu führt, dass Kosmetika in der Regel nur oberflächlich wirken. Es kann zwar ein Straffungseffekt erzielt werden, aber wenn das Produkt abgesetzt wird, lässt die Wirkung schnell wieder nach.

Welche Faltenarten sprechen auf Hyaluronsäure-Injektionen an?

Filler wirken sehr gut bei Falten, die durch den Verlust von Spannkraft und Volumen entstehen, wie zum Beispiel der Nasolabialfalten. Hier würde aber nicht die Falte selbst unterspritzt, sondern an anderer Stelle für mehr Volumen gesorgt werden, wie den Wangen. Dadurch würde dieser Bereich mehr Aufgepolstert werden, was zu einer natürlichen Reduktion der Falten führt.
Auch Fältchen um den Mund und Falten am Dekolleté lassen sich damit optimal behandeln. Außerdem können wir mit den Injektionen eingesunkenes Gewebe auffüllen, wie es zum Beispiel an den Wangen, Schläfen und Händen vorkommen kann und Lippen vergrößern und modellieren.

Was bringen Fruchtsäurepeelings?

Fruchtsäurepeelings sind Hautbehandlungen, bei denen Fruchtsäuren wie beispielsweise Glykolsäure, Salicylsäure oder Milchsäure auf die Haut aufgetragen werden. Diese Säuren wirken auf die oberste Hautschicht und haben mehrere Vorteile:

  1. Peeling-Effekt: Fruchtsäurepeelings entfernen abgestorbene Hautzellen von der Oberfläche der Haut. Dies führt zu einem verbesserten Erscheinungsbild der Haut, da sie glatter und strahlender aussieht.
  2. Verfeinerung der Poren: Die Säuren haben die Eigenschaft, die Poren zu verkleinern und zu reinigen. Dadurch können Unreinheiten wie Mitesser und verstopfte Poren reduziert werden.
  3. Verbesserung des Hautbildes: Durch die Entfernung abgestorbener Hautzellen und die Anregung der Kollagenproduktion können Fruchtsäurepeelings auch feine Linien und Falten reduzieren. Die Haut wirkt dadurch glatter und jugendlicher.
  4. Behandlung von Akne und Aknenarben: Fruchtsäurepeelings können auch bei Akne eingesetzt werden. Die Säuren können dabei helfen, überschüssiges Öl zu reduzieren, Entzündungen zu lindern und das Erscheinungsbild von Aknenarben zu verbessern.
  5. Hyperpigmentierung reduzieren: Fruchtsäurepeelings können auch dabei helfen, dunkle Flecken und Hyperpigmentierung, die durch Sonnenschäden oder hormonelle Veränderungen verursacht werden, zu reduzieren.
  6. Hautaufhellung: Durch die Entfernung abgestorbener Hautzellen und die Anregung der Zellerneuerung kann auch der Hautton verbessert und die Haut aufgehellt werden.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Fruchtsäurepeelings je nach Konzentration und Hauttyp unterschiedliche Ergebnisse erzielen können. Einige Personen können nach der Behandlung Rötungen oder leichte Schälungen erfahren, die normalerweise innerhalb weniger Tage abklingen.

Was bringen Retinol Peelings?

Retinol Peelings sind chemische Peelings, die Retinol enthalten, eine Form von Vitamin A. Sie zielen darauf ab, die Haut zu erneuern, Falten und feine Linien zu reduzieren, Akne zu behandeln und die Hautstruktur zu verbessern.

Retinol ist bekannt für seine antioxidativen Eigenschaften, die helfen, die Haut vor Schäden durch freie Radikale zu schützen, sowie für seine Fähigkeit, die Kollagenproduktion in der Haut zu stimulieren. Durch die Anwendung von Retinol Peelings kann die Hautzellerneuerung beschleunigt werden, was zu einer glatteren und strahlenderen Haut führt.

Darüber hinaus können Retinol Peelings auch bei der Behandlung von Akne helfen, da Retinol Entzündungen reduzieren kann und die Talgproduktion reguliert.

Es ist wichtig zu beachten, dass Retinol Peelings eine gewisse Zeit der Anpassung der Haut erfordern können. Häufige Nebenwirkungen sind Rötungen, Schälung und vorübergehend erhöhte Empfindlichkeit der Haut. Es wird empfohlen, Retinol Peelings schrittweise einzuführen und vor der Anwendung einen Hautarzt oder eine Kosmetikerin zu konsultieren.

Retinol Peelings können eine effektive Option sein, um verschiedene Hautprobleme zu behandeln und die Hautgesundheit zu verbessern. Es ist jedoch wichtig, die Verwendung mit einem Experten zu besprechen und geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Was ist Akne?

Akne ist eine häufige Hauterkrankung, die durch übermäßige Talgproduktion und Verstopfung der Hautporen mit abgestorbenen Hautzellen und Talg verursacht wird. Sie tritt meist in der Pubertät auf, kann aber auch später im Leben auftreten. Akne zeigt sich in Form von Pickeln, Mitessern, Papeln (kleine rote Knötchen) und Pusteln (entzündete Pickel, die mit Eiter gefüllt sind). Die genaue Ursache der Akne ist nicht bekannt, aber Faktoren wie hormonelle Veränderungen, Ernährung, genetische Veranlagung, Talgüberproduktion, Bakterien und Entzündungen spielen eine Rolle.

Was ist Spätakne?

Spätakne ist eine Form von Akne, die bei Menschen im Erwachsenenalter auftritt. Akne tritt normalerweise während der Pubertät auf, aber bei einigen Menschen kann sie auch im Erwachsenenalter auftreten. Spätakne kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftreten und kann verschiedene Ursachen haben, wie hormonelle Veränderungen, genetische Veranlagung, Stress, Ernährung und bestimmte Medikamente. Die Behandlung von Spätakne kann von der Verwendung topischer Cremes und Lotionen bis hin zur Einnahme von oralen Medikamenten reichen. Es ist ratsam, einen Dermatologen zu konsultieren, um die beste Behandlungsoption zu finden.

Welche Ursachen/Risikofaktoren hat Akne?
  • Falsche Gesichts“pflege“produkte / falsches Makeup
  • Androgene (männliche Geschlechtshormone)
  • Überaktive Talgdrüsen
  • Hormonschwankungen
  • Falsche Ernährung (Fett, Zucker, Milch, etc.)
  • Veranlagung
  • Stress und starke psychische Belastung
  • Nebenwirkungen von Medikamenten (z. B. Antibiotika, Kortison, Psychopharmaka, Neuroleptika)
  • Anabolika
  • Drogenkonsum
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Akne?

Abhängig von der Form und Ausprägung der Akne können verschiedene Therapien helfen:

  • Ernährungsumstellung
  • Einnahme von Zink
  • Ausreinigung im Kosmetikstudio
  • Verwendung spezieller antibakterieller Kosmetika
  • Antibiotische Cremes oder Antibiotika in Tablettenform
  • Farblichttherapie/Bestrahlung mit selektivem UV-Licht
  • Microdermabrasion
  • Vitamin-A-Säure-Derivate
  • Bei Frauen: Anti-Baby-Pille

Welche Therapieform richtig ist, muss immer individuell herausgefunden werden. Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Dermatologen.

Warum sollte Akne behandelt werden?

Akne sollte behandelt werden, da sie verschiedene negative Auswirkungen auf die Haut und das psychische Wohlbefinden haben kann. Hier sind einige Gründe, warum Akne behandelt werden sollte:

  1. Hautgesundheit: Akne kann zu Narbenbildung, Hyperpigmentierung und Entzündungen führen. Eine rechtzeitige Behandlung kann dazu beitragen, diese Hautschäden zu minimieren und die Gesundheit der Haut wiederherzustellen.
  2. Psychisches Wohlbefinden: Akne kann das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen erheblich beeinträchtigen. Menschen mit Akne können sich aufgrund ihres Aussehens unattraktiv fühlen, was zu sozialer Isolation, Angstzuständen und Depressionen führen kann. Eine angemessene Behandlung der Akne kann das psychische Wohlbefinden verbessern und das Selbstvertrauen stärken.
  3. Komplikationen vermeiden: Unbehandelte Akne kann sich zu schwereren Formen wie zystischer Akne oder Akne conglobata entwickeln. Diese Akneformen können zu schmerzhaften Entzündungen, Narbenbildung und dauerhaften Hautschäden führen. Eine rechtzeitige Behandlung kann das Risiko solcher Komplikationen verringern.
  4. Verbesserung der Lebensqualität: Eine wirksame Aknebehandlung kann die Lebensqualität der Betroffenen erheblich verbessern. Sie kann dazu beitragen, das Aussehen der Haut zu verbessern, Schmerzen und Unwohlsein zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

Es ist wichtig zu wissen, dass es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gibt, die von einem Hautarzt individuell auf den Patienten abgestimmt werden können. Jeder Fall von Akne ist einzigartig, und eine professionelle Beratung kann helfen, die am besten geeignete Behandlung zu finden.

Kann Botulinumtoxin gegen Zähneknirschen (Bruxismus) helfen?

Botulinumtoxin kann zur Behandlung von Zähneknirschen eingesetzt werden, aber es ist wichtig, die genaue Ursache des Problems zu identifizieren, um die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten.

Zähneknirschen, auch Bruxismus genannt, kann verschiedene Ursachen haben, darunter Stress, Angst, Schlafstörungen oder eine falsche Bisslage. Botulinumtoxin kann helfen, die Muskelaktivität und damit das Knirschen zu reduzieren.

Botulinumtoxin wird in der Regel in die Kaumuskulatur injiziert, um deren Aktivität zu hemmen. Dies kann dazu beitragen, Schäden an Zähnen, Kiefergelenken und Muskeln zu verringern.

Reicht eine Behandlung mit Botulonumtoxin gegen Bruxismus?

Es ist wichtig, einen Spezialisten wie einen Zahnarzt oder Kieferorthopäden zu konsultieren, um eine genaue Diagnose zu erhalten und die möglichen Vorteile und Risiken einer Behandlung mit Botulinumtoxin für das individuelle Problem des Zähneknirschens abzuwägen.

Wenn die Behandlung gut anschlägt, muss sie ca. alle 6 Monate wiederholt werden, da Botulinumtoxin vom Körper abgebaut wird und so die Lähmung des Muskels aufgehoben wird.

Was ist ein Fadenlifting?

Beim Fadenlifting werden spezielle Fäden in das Unterhautgewebe eingebracht. Die verwendeten Fäden bestehen aus resorbierbarem Polydioxanon, welches seit Jahrzehnten bei Operationen eingesetzt wird, mit kleinsten Haken zur Verankerung. Diese lösen sich nach ca. 6-8 Monaten vollständig wieder auf. Auf diese Weise lässt sich erschlafftes Gesichtsgewebe spannen. Durch den Eingriff kann die Haut straffer und vitaler werden, was zu einem jüngeren Aussehen beiträgt. Das Ergebnis des Fadenliftings hält bis zu zwei Jahre und kann jederzeit wiederholt werden.

Was bewirken die Fäden beim Fadenlifting?

Die speziellen Fäden aktivieren die Neubildung von Gewebe. Sie verbleiben in der Haut, bevor sie vom Körper auf natürliche Weise abgebaut werden. Dabei werden die Fäden durch das Strukturprotein Kollagen ersetzt. Dadurch erhält die Haut ein neues „Stützgerüst” und wird von innen heraus gestrafft. Das Gesicht kann wieder straffer und jünger aussehen.

Welche Anwendungsgebiete hat das Fadenlifting?

Das Fadenlifting wird häufig in der ästhetischen Medizin eingesetzt, um verschiedene Aspekte des Gesichts zu verbessern. Nachfolgend sind einige Anwendungsbereiche des Fadenliftings aufgeführt:

  1. Straffung der Gesichtshaut: Das Fadenlifting kann eingesetzt werden, um erschlaffte oder abgesunkene Hautpartien im Gesicht zu straffen und anzuheben. Dies kann dazu beitragen, das Erscheinungsbild von Falten und Hängebäckchen zu reduzieren.
  2. Verringerung der Nasolabialfalten: Mit speziellen Fäden können Nasolabialfalten minimiert werden, indem die Haut sanft angehoben und geglättet wird.
  3. Konturierung der Wangen: Durch das Fadenlifting können die Wangenknochen besser definiert und angehoben werden, um ein jugendlicheres und konturierteres Aussehen zu erzielen.
  4. Straffung von Hals und Dekolleté: Das Fadenlifting kann auch zur Straffung und Glättung der Haut im Hals- und Dekolletébereich eingesetzt werden, um das Erscheinungsbild von erschlaffter oder faltiger Haut zu verbessern.
  5. Anhebung der Augenbrauen: Durch das Einbringen von Fäden können auch die Augenbrauen angehoben und in eine jugendlichere Position gebracht werden, ohne dass ein chirurgischer Eingriff notwendig ist.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass ein Fadenlifting nicht für jeden geeignet ist und eine professionelle Beratung durch einen Facharzt erforderlich ist, um die am besten geeignete Behandlungsmethode zu finden.

Welche Vorteile hat das Fadenlifting?

Das Fadenlifting hat mehrere Vorteile:

  1. Natürliches Ergebnis: Das Fadenlifting ermöglicht es, das Gesicht auf natürliche Weise zu straffen und zu liftieren. Die Fäden werden in die Haut eingeführt und sorgen für eine sofortige Straffung und Glättung. Dadurch wird ein jugendlicheres Aussehen erzielt, ohne dass dies künstlich oder übertrieben aussieht.
  2. Minimale Invasivität: Im Vergleich zu invasiven chirurgischen Eingriffen wie einem Facelift, erfordert das Fadenlifting nur eine lokale Betäubung. Es gibt keine Schnitte oder Narben und die Erholungszeit ist in der Regel viel kürzer.
  3. Lang anhaltende Wirkung: Die verwendeten Fäden bestehen aus biokompatiblen Materialien, die im Laufe der Zeit vom Körper abgebaut werden. Dennoch bleibt der Effekt des Fadenliftings für mehrere Monate bis zu einem Jahr erhalten, da die Kollagenproduktion angeregt wird. In einigen Fällen kann die Wirkung sogar noch länger anhalten.
  4. Keine Ausfallzeit: Nach einem Fadenlifting kann der Patient im Allgemeinen seine normalen Aktivitäten sofort wieder aufnehmen. Es gibt keine längeren Ausfallzeiten, wie es bei einem chirurgischen Eingriff der Fall wäre.
  5. Kombinationsmöglichkeiten: Das Fadenlifting kann auch mit anderen ästhetischen Behandlungen wie Botox oder Hyaluronsäure kombiniert werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Dadurch kann eine Gesamtauffrischung des Gesichts erreicht werden.

Lasertherapie

Fragen und Antworten rund ums Thema Lasertherapie.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Laserbehandlung?

Wir empfehlen Laserbehandlungen in den sonnenärmeren Monaten durchführen zu lassen, um die Haut zu entlasten und vor schädlichen Sonnenstrahlen zu schützen. So ist ein rundum gutes und ästhetisches Ergebnis gewährleistet.

Was ist vor und nach der Behandlung zu beachten?

Verzichten Sie am besten mindestens eine Woche vor der Behandlung auf direktes Sonnenlicht und den Gang ins Solarium und tragen Sie Lichtschutzfaktor 50 auf. Das gleiche gilt nach der Behandlung.

Ist die dauerhafte Haarentfernung schmerzhaft?

Die dauerhafte Haarentfernung mit dem Diodenlaser kann etwas unangenehm sein, vergleichbar mit einem leichten Ziehen. Sie wird jedoch nur in seltenen Fällen als schmerzhaft beschrieben.

Wie oft muss die Behandlung wiederholt werden?

Je nach Körperregion empfehlen wir sechs bis zehn Anwendungen, bis sich dauerhafte Erfolge einstellen. Möglicherweise sehen Sie bereits nach der ersten Behandlung eine Reduzierung des Haarwuchses im behandelten Areal. Jedoch wächst unser Haar in Zyklen nach, wodurch mehrere Behandlungen im zeitlichen Abstand von 4-8 Wochen je nach Region notwendig sind.

Was ist vor und nach der Behandlung zu beachten?

Einen Tag vor der Anwendung sollte die Haut rasiert werden. Die Haut sollte möglichst wenig vorgebräunt sein, jedoch funktioniert unser Laser auch auf gebräunter Haut. Empfehlenswert ist ein anschließender Verzicht auf Sonne und Solarium für bis zu sechs Wochen. Direkt nach dem Eingriff können Rötungen auftreten, die Haut kann gänsehautartig wirken, weil die zerstörten Haarfollikel erst innerhalb der nächsten Tage über die Ausführungsgänge abgestoßen werden.

Was sind die Behandlungsmöglichkeiten des QuadroStarPRO YELLOW-Laser?

Der QuadroStarPRO YELLOW mit gelber Wellenlänge ist die neuste Technologie für die Behandlung von oberflächlichen Gefäßen und pigmentierten Läsionen.
Mit diesem Laser lassen sich also folgende Symptome behandeln:

  • Feuermale (Naevus flammeus)
  • Blutschwämmchen (Angiome)
  • Störende Äderchen an der Gesichtshaut (Rosacea, Spider naevus)
  • Die Behandlung von Besenreisern an den Beinen ist prinzipiell möglich, hier ist jedoch die Sklerotherapie weiterhin der Goldstandard

Der Laser ermöglicht eine schnelle, wirksame und sichere Behandlung bei reduzierten Nebenwirkungen.

Können auch dunklere Hauttypen behandelt werden?

Ja, dank der geringeren Melaninabsorption (im Vergleich zu 532 nm) ist es auch möglich dunklere Hauttypen zu behandeln.

Was ist vor und nach der Behandlung zu beachten?

Wie bei allen Laserbehandlungen sollten Sie ca. 1-2 Wochen vor und nach der Behandlung die Sonne meiden. Zusätzlich sollte nach der Behandlung die Haut gekühlt, da die Haut gereizt ist, und Lichtschutzfaktor 50 aufgetragen werden. Nur so steht einem idealen Ergebnis nichts im Wege.

Da durch die Behandlung kleine Krusten entstehen können, die nicht entfernt werden dürfen, sollten Sie ein paar Tage Schonzeit einplanen.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Bis auf ein leichtes ziehen und „prikeln“ sollten Sie von der Behandlung nicht viel mitbekommen. Aber auch das, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Die Haut ist nach der Behandlung eventuell gereizt, rot, warm und etwas geschwollen.

Wozu wird der Rubinlaser SINON benutzt?

Dieser Laser ist ein sicherer und präziser Laser zur effektiven Entfernung von pigmentierten Hautveränderungen z. B.: Altersflecken oder unliebsamen Tätowierungen.

Wie entfernt der Laser zum Beispiel Altersflecken?

Werden pigmentierte Hautveränderungen wie die sogenannten Altersflecken als störend empfunden, bieten wir mit diesem Laser eine sichere, starke und wirksame Lösung an. Die Wellenlänge des Rubinlasers wirkt zielgenau in den unerwünschten Pigmenten, die gütegeschaltete Technologie macht das System besonders effektiv und ist gleichzeitig schonend zur Haut. Ein weiterer Vorteil: dieser Laser kann auch problemlos bei dunkler oder empfindlicher Haut zum Einsatz kommen und ist kaum schmerzhaft.

Wie funktioniert dieser Laser?

Der Rubinlaser SINON ist ein gütegeschalteter Laser. Das heißt, dass das Laserlicht zunächst über einen äußerst geringen Zeitraum von nur einigen tausendstel Sek. gesammelt und anschließend in einem komprimierten Lichtblitz auf die Haut geschossen wird. Dieser Lichtblitz ist zwar nur wenige Milliardstel Sekunden kurz, verfügt aber über eine sehr hohe Energieleistung.

Kann der Rubinlaser SINON auch Tattoos entfernen

Ja, das kann er. Er entfernt schnell und präzise von pigmentierten Läsionen und Tattoos, egal ob schwarz oder mehrfarbig – und ist dabei sanft zur Haut. Das Risiko von Nebenwirkungen wie Narben oder bleibender Farbveränderungen der Haut ist sehr gering.

Wie viele Sitzungen muss ich ungefähr einplanen?

Im Schnitt müssen Sie 8-12 Sitzungen einplanen – damit haben wir gute Erfahrungen gemacht, wobei es hier auch auf die verwendetet Farbe ankommt. So kann man schwarze, blaue und grüne Pigmente sehr gut lasern, rot, orange, gelb, weiß eher schlecht. Gerne beraten wir Sie individuell zu ihrem Fall.

Wozu wird der 1540-nm-Erbium-Glass-Laser benutzt?

Dieser Laser ist zur Behandlung von Aknenarben, Warzen, Pigmentflecken und aktinische Keratosen besonders gut geeignet.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Nein, diese Behandlung ist kaum schmerzhaft, wobei das Schmerzempfinden auch von Patient zu Patientin unterschiedlich ist.

Wozu wird der fraktionierte Laser eingesetzt?

Der fraktionierte Laser wird vor allem zur Vorbehandlung der Photodynamischen Therapie (PDT), Hautverjüngung und Strukturverbesserung der Haut eingesetzt.

Wie funktioniert dieser Laser?

Der Laser gibt viele einzelne Impulse rasterartig an die Haut ab und perforiert diese, es entstehen also kleinste Wunden. In der umliegenden Haut bilden sich mit der Zeit neue Kollagene und elastische Fasern. Dies führt zu einer deutlich sichtbaren Hautstraffung und Erneuerung der Haut. Sie wirkt wieder ebenmäßig, frisch, straff und jugendlich.

Wie oft muss die Behandlung wiederholt werden?

Je nach Wunsch und Befund der Haut kann die Behandlung 2-3x im Abstand von 6-8 Wochen wiederholt werden. Die Behandlung muss dann vorerst nicht wiederholt werden.

Was muss ich vor und nach der Behandlung beachten?

Die Haut sollte nicht zu stark gebräunt sein. Meiden Sie mindesten eine Woche vor der Behandlung direkte Sonneneinstrahlung und tragen Sie einen Sonnenschutz mit Faktor 50 auf.

Sollte ich Schonzeiten einplanen?

Ja, da die Haut kleinsten Verletzungen ausgesetzt wird, kann sie gereizt sein. Wir empfehlen eine Schonzeit von ca. 3-7 Tagen – dies ist je nach Behandlung und Zustand der Haut unterschiedlich.

Haben Sie Fragen?

Sollten Sie Fragen oder spezielle Anliegen haben, kontaktieren Sie uns einfach auf dem für Sie bequemsten Weg.